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Dr. Tanja Evers, Dipl. Journ.

Kontakt:
Telefon: +49/ 84 21/ 93 - 21556
E-Mail: tanja.evers(at)ku.de
 
Postanschrift:
Ostenstraße 26
85072 Eichstätt
 
Sprechstunde:
Mittwochs 14 - 15 Uhr und nach Vereinbarung
ehemaliges Waisenhaus, Raum 012

Lebenslauf

  • Geboren 1983 in Ostfildern
  • 2003 Abitur am Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostfildern
  • 2005 bis 2010 Studium der Journalistik, Politikwissenschaft und Kultur- und Wirtschaftsgeographie an der KU Eichstätt-Ingolstadt
  • Praktika vor und während des Studiums im Print- und Hörfunkbereich (u.a. Esslinger Zeitung, Bayerischer Rundfunk)
  • Seit Sommersemester 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Journalistik II der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • Abschluss des Promotionsverfahrens zum Dr. phil. an der KU Eichstätt-Ingolstadt im Oktober 2016
  • Seit 07/2017 Mitarbeiterin am Zentrum für Flucht und Migration der KU-Eichstätt-Ingolstadt

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK)

European Communication and Research and Education Association (ECREA)

Vorstandsmitglied des Absolventenvereins der Eichstätter Journalistik (AEJ)

Monographien

Evers, Tanja (2017): Wahlkampagne und digitale Öffentlichkeit – Deutsche Parteien auf Facebook zur Bundestagswahl 2013. Baden-Baden: Nomos. (in Vorbereitung)

Beiträge in Sammelbänden

Altmeppen, Klaus-Dieter; Franzetti, Annika & Evers, Tanja (2017): Die Polymorphie der Kommunikationswissenschaft. Chancen und Risiken einer disziplinären Themen- und Theorienpluralität. In: Markus Beiler & Benjamin Bigl (Hrsg.): 100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland. Von einem Spezialfach zur Integrationsdisziplin. Konstanz: UVK, 159-176.

Altmeppen, Klaus-Dieter/Greck, Regina/Kössler, Tanja (2016): Journalismus und Medien – organisationstheoretisch betrachtet. In: Meier, Klaus/Neuberger, Christoph (Hrsg.): Journalismusforschung. Stand und Perspektiven. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Baden-Baden: Nomos, 47-68.

Altmeppen, Klaus-Dieter/Greck, Regina/Kössler, Tanja (2016): Journalismus und Medien. In: Löffelholz, Martin/Rothenberger, Liane (Hrsg): Handbuch Journalismustheorien. Wiesbaden: Springer VS Verlag, 563-577.

Greck, Regina/Kössler, Tanja (2013): Journalismus und Medien. In: Altmeppen, Klaus-Dieter/Arnold, Klaus (Hrsg.): Grundlagen eines organisationalen Handlungsfeldes. München: Oldenbourg, 38-46.

Greck, Regina/Kössler, Tanja (2013): Journalismus und Berichterstattung. In: Altmeppen, Klaus-Dieter/Arnold, Klaus (Hrsg.): Grundlagen eines organisationalen Handlungsfeldes. München: Oldenbourg, 107-120.

Altmeppen, Klaus-Dieter/Greck, Regina/Kössler, Tanja (2013): Journalismus und Medien – organisationstheoretisch betrachtet. In: Meier, Klaus/Neuberger, Christoph (Hrsg.): Journalismusforschung. Stand und Perspektiven. Band 1. Baden-Baden: Nomos, 37-52.

Altmeppen, Klaus-Dieter/Arnold, Klaus/Kössler, Tanja (2012): Are the Media Capable of Fair Reporting? Remarks on the Principle of Fairness in Professional Journalism. In: Elisabeth Kals/Jürgen  Maes (Hrsg.): Justice and conflicts. Theoretical and empirical contributions. Berlin: Springer,  S. 329-343.

Kössler, Tanja (2012): Kohlsuppendiät statt Kanzlerin – Sind Frauenzeitschriften ein politisches Vakuum? Zum Stellenwert der Politikberichterstattung in deutschen Frauenzeitschriften des klassischen Segments und der Emma. In: Klaus-Dieter Altmeppen & Regina Greck, Regina (Hrsg.): Facetten des Journalismus. Theoretische Analysen und empirische Studien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 287-315.

Aufsätze in Zeitschriften

Altmeppen, Klaus-Dieter; Franzetti, Annika & Kössler, Tanja (2013): Das Fach Kommunikationswissenschaft. Vorschlag einer Systematisierung auf empirischer Grundlage. In: Publizistik, Jg. 58, H. 1, (S. 45-68).

Ausgewählte Vorträge

Konferenz: „Disliken, diskutieren, demonstrieren – Politische Partizipation im (Medien-)Wandel“ Jahrestagung der Fachgruppe Politische Kommunikation in Kooperation mit DVPW und SGKM, Jena 2017; Vortrag mit dem Titel: „Stimmungsbarometer Facebook. Über das Verhältnis von Parteien-Strategie und Beteiligung während des Bundestagswahlkampfs 2013.“ (17./18-02.2017).

Konferenz: “Mediated (Dis)Continuities: Contesting Pasts, Presents and Futures” 6th European Communication Conference, Prag 2016; Vortrag mit dem Titel: „Wutbürger 2.0? A Quantitative Content Analysis of the Online Campaign of PEGIDA in a Digital Public“ (09.-12.11.2016).

Konferenz: "100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland: Von einem Spezialfach zur Integrationsdisziplin" 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), Leipzig 2016; Vortrag mit dem Titel: "Kommunikationswissenschaft: Daten zur Polymorphie eines Faches - Chancen und Risiken einer disziplinären Themen- und Theorienpluralität" (mit K.-D. Altmeppen & A. Franzetti; 30.03.-01.04.2016).

Konferenz: „Die Macht der strategischen Kommunikation – Medienhandeln im Zusammenhang von Propaganda, PR und Big Data“ Netzwerks Medienethik und Fachgruppe Medienethik der DGPuK, München 2016; Vortrag mit dem Titel: „Facebook als digitaler Bypass. Wahlkampfkommunikation deutscher Parteien abseits journalistischer Auswahlkriterien“ (18./19. Februar 2016).

Konferenz: „Berliner Methodentreffen“, Berlin 2015; Workshop-Präsentation zum Thema: „Wahlkampf 2.0 – Politische Strategie in einer digitalen Öffentlichkeit“ (17./18.07.2015).

Konferenz: "Verantwortung - Gerechtigkeit - Öffentlichkeit" 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), Darmstadt 2015; Vortrag mit dem Titel: "Das Fach Kommunikationswissenschaft. Mitgliederbefragung zur Forschungstätigkeit 2013" (mit K.-D. Altmeppen & A. Franzetti; 13.-15.05.2015)

Konferenz: „Medien und Sport“ der Ad-hoc-Gruppe Mediensport und Sportkommunikation in der DGPuK, München 2015; Posterpräsentation mit dem Titel: "Olympia - ein Medienereignis zwischen Sport und Politik" (mit Regina Greck; 06.10.2015).

Konferenz: „Cyberspace Conference 2014“, Brünn; Vortrag mit dem Titel: "Virtual campaign worker – The political strategy of German parties on Facebook during the parliamentary election in 2013" (28./29.11.2014).

Konferenz: "MediaPolis - Kommunikation zwischen Boulevard und Parlament" 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), FU Berlin 2012; Vortrag mit dem Titel: "Das Fach Kommunikationswissenschaft. Vorschlag einer Systematisierung auf empirischer Grundlage" (mit K.-D. Altmeppen & A. Franzetti; 16.-18.05.2012)

Konferenz: „Social Media and Global Voices“ 4th European Communication Conference (ECREA), Istanbul 2012; Vortrag mit dem Titel: “Regional Radio as an Opportunity: Identity formation, Quality assurance, Creation of cultural areas. The "Bayernmagazin" – a quantitative Content Analysis.” (mit M. Verhovnik; 24.-27.10.2012).

Projekte

  • Projektleitung „Quo vadis Journalismus? Journalistisches Rollenverständnis und seine Wahrnehmung beim Publikum in Zeiten von Social Networks, Fake News und Lügenpresse“ (laufend)

Welche Aufgabe haben Journalisten in einer digitalen Gesellschaft? Welche Strategien entwickeln Redaktionen, um Fake News und Lügenpresse-Vorwürfen zu begegnen und ihre Glaubwürdigkeit beim Publikum zu stärken? Durch das Web 2.0 ist das Monopol der journalistischen Massenkommunikation erloschen. Information und/oder kritische Einordnung stellen nun nicht mehr nur Journalisten bereit und jeder kann durch soziale Medien ein großes Publikum erreichen. Unser Projekt beleuchtet neben der Funktion und dem Rollenverständnis des Journalismus auch die Perspektive der User und ihre Einschätzung zur Glaubwürdigkeit digitaler Inhalte. Die Ergebnisse basieren auf Leitfadeninterviews mit rund 20 Journalisten aller Medientypen und einer experimentellen quantitativen Online-Befragung von knapp 550 Nutzern.

  • Projektmitarbeit "Methodenportal Empirische Kommunikationsforschung"

finanziert durch Fördermittel für den Einsatz innovativer Konzepte in der Hochschullehre der KU, Gestaltung der Website im Wintersemester 2016/17, online unter: http://journalistik.ku.de/methoden/

  • Dissertationsprojekt "Ich poste, also wähl‘ mich! Wahlkampagne und digitale Öffentlichkeit – Deutsche Parteien auf Facebook zur Bundestagswahl 2013" (abgeschlossen 10/2016)

Strategie vs. Demokratie? – Wahlkampagnen in sozialen Netzwerken bieten einerseits ideale Bedingungen für kostengünstige und reichweitenstarke politische PR abseits journalistischer Filter, andererseits eröffnen sie auch die Chance auf den direkten, interaktiven Austausch zwischen politischen Akteuren und potenziellen Wählern. Die Analyse der Ziele und Inhalte der Facebook-Kampagne zur Bundestagswahl 2013 liefert auf Basis eines eigenen Modells digitaler Wahlkampfkommunikation zunächst einen Überblick über die Themen, Akteuren und Strategien postmoderner Kampagnen im Social Web vermittelt. Im Rahmen eines Mehrmethodendesigns wurden die Ergebnisse qualitativer Interviews und einer quantitativen Inhaltsanalyse im Anschluss mit den Reaktionszahlen der User verknüpft und um Einblicke in die qualitative Beteiligung in den Kommentarspalten ergänzt. Die vorliegende Untersuchung legt dabei nicht nur erhebliche Unterschiede in der Kampagnenführung zwischen etablierten Akteuren und Newcomern offen, sie attestiert den deutschen Parteien insgesamt auch eine geringe Dialog- und Nachfrageorientierung – eine mangelhafte Ausschöpfung des deliberativen Potenzials der Netzwerköffentlichkeit sind die Folge.

  • Projektleitung „Pegida – Wutbürger 2.0.“ – Die Öffentlichkeit einer Bewegung in den sozialen Netzwerken“ (abgeschlossen 07/2015)                  

Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Gestalt der strategische Kommunikation der Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ auf ihrem Facebook-Auftritt im Untersuchungszeitraum 1. Januar bis 1. Mai 2015. In einem zweiten Schritt wurden nach der Kodierung von 500 Postings auch ausgewählte Kommentarspalten inhaltsanalysiert, um einen Eindruck zu bekommen, welche Form des (politischen) Diskurses bzw. der (politischen) Öffentlichkeit auf den Seiten der Populisten in sozialen Netzwerken entsteht.

  • Projektleitung "Olympia 2014 in Sotschi im Spiegel der Presse und Bevölkerung" (abgeschlossen 07/2014)

Die Agenda-Setting-Studie enthält eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung vor und rund um die Olympischen Spiele in Russland 2014 und gleicht diese Themen mit denen ab, die die Rezipienten bezüglich dieses Sportereignisses wahrgenommen haben. Außerdem wird die Bewertung der Themen in der Bevölkerung gemessen (Befragung).

  • Projektmitarbeit Forschungslandschaft Kommunikations- und Medienwissenschaft (abgeschlossen 03/2014)        

Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Journalistik II; Studie zur Struktur und Forschungstätigkeit des Faches; Methode: Quantitative Befragung. Zweimalige Mitgliederbefragung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

  • Projektleitung „Das Bayernmagazin in Bayern1. Anspruch und Wirklichkeit einer regionalen Magazinsendung“ (abgeschlossen 11/2012)

Inhaltsanalytische Untersuchung des Wortprogramms des Bayernmagazins (Vollerhebung des Jahres 2011). Besonderes Augenmerk auf die regionale Ausgewogenheit der Inhalte und Akteure. Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk zur wissenschaftlichen Evaluation des Programms.

Portfolio der Lehre

BA Journalistik

  • Empirische Kommunikationsforschung I: Grundlagen der empirischen Sozialforschung (4 SWS)
  • Empirische Kommunikationsforschung II: Inhaltsanalyse und Befragung (4 SWS)
  • Einführung in die Kommunikationswissenschaft
  • Ressort- und Vermittlungskunde

MA Journalistik mit Schwerpunkt Innovation und Management

  • Empirische Medienforschung (empirische Methoden und Forschungspraxis)

Lehraufträge

Wintersemester 2013/14 und 2014/15

  • Kommunikations- und Medientheorien an der FH Wien der WKW im Masterstudiengang Journalismus und Management