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Ziele

Das Internationale Promotionskolleg Eichstätt-Ingolstadt will durch strukturierte Promotionen zielgerichtet und programmorientiert den wissenschaftlichen Nachwuchs an der KU fördern. Dabei gilt sein Augenmerk nicht nur der individuellen Förderung wissenschaftlicher Arbeiten (Verfassen der Dissertationsschrift) etwa durch Doktorandenkolloquien, sondern der möglichst umfassenden Förderung von Wissenschaftlerpersönlichkeiten. Hierzu erhalten die Doktoranden des Promotionskollegs neben der finanziellen auch eine umfangreiche ideelle Förderung.

Strukturelle Einbettung in die Forschungsförderung der KU

Das Internationale Promotionskolleg bildet sowohl die dritte Qualifikationsstufe im Rahmen der gestuften Studienabschlüsse (Bachelor/Master/Promotion) nach der Bologna-Reform als auch die dritte Förderlinie zur Stärkung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Die erste Förderlinie umfasst das Programm PROFOR, in dem der Vorlauf (Konzeptualisierungs- bzw. Antragsphase) von begutachteten Drittmittelprojekten finanziert wird. Daran kann sich auch der wissenschaftliche Nachwuchs beteiligen. Die zweite Förderlinie umfasst die Clusterung der Forschung in thematische Schwerpunkte. Derzeit haben drei Forschungsschwerpunkte in Form von Graduiertenkollegs ihre Arbeit aufgenommen: 'Migration im Kontext von Religionen und Kulturen im Rahmen der Globalisierung', 'Nachhaltigkeit in Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft' sowie 'Persönlichkeitsbildung im Spannungsfeld von Individuum und Institution'.
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Programmbereiche

Das Internationale Promotionskolleg Eichstätt-Ingolstadt besitzt im Wesentlichen drei Programmbereiche:

1. Promotion zu thematischen Schwerpunkten, die von den Promotionsklassen beschlossen und koordiniert werden. Aufgenommen werden können Promovierende mit oder auch ohne Stipendium des Promotionskollegs, wenn sie über andere Finanzierungsquellen verfügen.

2. Vermittlung von Kern- und Schlüsselkompetenzen für eigenständige Forschung bzw. Entwicklung einer profilierten wie verantwortlichen Wissenschaftlerpersönlichkeit. Hierzu werden unter anderem Seminare zu Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftsethik angeboten, aber auch Veranstaltungen zur Persönlichkeitsbildung.

3. Forschungskolloquien, in den Promovierende wie Professoren interdisziplinär wie international zusammenwirken.

Längerfristig geplant sind auch Programme zur Nachbetreuung von Promovierten (Career-Center).

Bei Fragen zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten im Rahmen des Int. Promotionskollegs wenden Sie sich bitte an die Geschäftsführung.